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Happy Konsumday!

 

Den Valentinstag, den sogenannten 'Tag der Liebenden', verdanken wir wie so oft in der Religionsgeschichte irgendeinem Heiligen. In diesem speziellen Fall dem heiligen Valentinus. Welchen genau davon ist bis heute ungeklärt, da es offenbar eine ganze Menge von ihnen gab. Natürlich handelte es sich wie so oft um einen christlichen Märtyrer, der aufgrund seiner Überzeugungen und seines Glaubens, einen qualvollen jedoch unbedingt heldenhaften Tod erlitt.

 

Quellen darüber, wie aus einem Märtyrertod ein Fest der Liebe werden konnte, gibt es viele. Angeblich existierte dieser Brauch bereits hunderte Jahre vor unserer Zeit. Aber ich möchte euch hier nicht mit vorzeitlichen Thesen langweilen.

 

Ich kann diesem Tag genauso wenig abgewinnen, wie dem Mutter- oder Vatertag. Es leuchtet mir in keiner Weise ein, warum von insgesamt 365 Tagen im Jahr, genau dieser dazu geeignet sein soll, meinen Liebsten zu zeigen, wieviel sie mir bedeuten. Wenn ich es sonst nicht hinbekomme anderen eine Freude zu bereiten, sollte ich es vielleicht überhaupt sein lassen.

 

Für mich ist der Valentinstag vor allem eine Zeit, welche die Herzen der Wirtschaft zum Leuchten bringt. Und das sofort nach Kassenschluss. Es sei ihnen vergönnt. Der Sinn dahinter bleibt mir dennoch verborgen. Ich nutze lieber weiterhin die restlichen 364 Tage um Liebe und kleine Aufmerksamkeiten in meinen kleinen auserlesenen Kreis zu streuen.